Mindset & Leben
Warum so viele Frauen mehr wollen, und warum Geld das Wort ist, das sie nicht aussprechen
Dieser Artikel ist kein Ratgeber. Er ist kein 5-Schritte-Plan. Er ist ein ehrliches Gespräch über etwas das viele Frauen fühlen – aber selten laut sagen.
Von Tatjana Metzger · 4 Min. Lesezeit
Das Wort das im Hals stecken bleibt
Lass mich dich etwas fragen. Wann hast du das letzte Mal laut und ohne Zögern gesagt: Ich will mehr Geld?
Nicht im Kopf. Nicht im stillen Kämmerlein. Sondern wirklich – zu einer Freundin, zu deinem Partner, zu dir selbst im Spiegel.
Ich wette, es fühlt sich seltsam an. Vielleicht sogar ein bisschen unanständig. Als ob du zu gierig wärst. Zu oberflächlich. Als ob normale Menschen so etwas nicht sagen.
Dabei ist Geld wollen das Normalste der Welt. Denn Geld ist nicht Gier. Geld ist Optionen. Geld ist Freiheit. Geld ist der Unterschied zwischen einem Leben das sich drückend anfühlt – und einem das sich leicht anfühlt.
Und du verdienst ein leichtes Leben.
Es sind keine kleinen Wünsche, es ist dein Leben
Weißt du was mich am meisten berührt wenn ich mit Frauen spreche? Dass ihre Wünsche gar nicht riesig sind. Sie wollen keine Yacht. Kein Schloss. Keine Millionen auf dem Konto.
Sie wollen Dinge wie:
→ Einmal im Jahr in den Urlaub fahren – ohne wochenlang vorher zu rechnen
→ Den Kindern am Wochenende einfach etwas Schönes tun können
→ Eine kaputte Waschmaschine ersetzen ohne in Panik zu geraten
→ Abends entspannt schlafen ohne an offene Rechnungen zu denken
→ Sich selbst etwas gönnen – ohne Schuldgefühl
→ Das Gefühl haben dass das Leben atmen darf
Das sind keine übertriebenen Wünsche. Das ist ein normales Leben. Und trotzdem fühlt es sich für so viele Frauen unerreichbar an. Nicht weil sie nicht hart genug arbeiten. Sondern weil das System so gebaut ist, dass ein einziges Gehalt oft einfach nicht reicht.
Warum wir nicht über Geld reden und was das kostet
In vielen Familien war Geld ein Tabuthema. Man redete nicht darüber. Man klagte nicht. Man machte das Beste draus. Und irgendwie haben wir alle dieses Schweigen mitgenommen.
Das Problem: Wenn wir nicht über Geld reden, denken wir auch nicht laut genug darüber nach. Wir hinterfragen nicht ob unsere Situation wirklich unveränderbar ist. Wir fragen nicht: Was könnte ich tun? Was gibt es für Möglichkeiten? Wir nehmen es einfach als gegeben hin.
Dabei ist das größte Hindernis auf dem Weg zu mehr Geld oft gar nicht die fehlende Möglichkeit. Es ist die fehlende Erlaubnis, die wir uns selbst geben müssen.
Die Frage die alles verändert
Was würdest du tun, wenn Geld kein Hindernis wäre?
Nicht was du kaufen würdest. Sondern wie du leben würdest. Wie du dich fühlen würdest. Was sich verändern würde.
Wie sich ein Leben mit mehr anfühlt – ganz konkret
Ich rede nicht von Reichtum. Ich rede von diesem Schwellenwert. Diesem Punkt an dem das Leben aufhört sich eng anzufühlen. Für viele Frauen liegt der irgendwo zwischen 500 und 1.500 Euro mehr im Monat. Was würde sich konkret verändern?
Der Urlaub
Nicht der Campingplatz weil sonst nichts geht. Sondern der Urlaub den du wirklich willst. Einmal ans Meer. Einmal die Kinder strahlen sehen.
Der Zahnarzttermin
Den du seit Monaten verschiebst weil du Angst vor der Rechnung hast. Den du einfach machst. Weil du es dir leisten kannst.
Das Wochenende
Spontan. Einfach rausfahren, essen gehen, etwas erleben. Nicht weil du dir etwas gegönnt hast, sondern weil es normal ist.
Die Ruhe
Das ist vielleicht das Größte. Die Ruhe die entsteht wenn du nicht mehr jeden Cent doppelt denkst. Wenn du schlafen kannst ohne Kopfrechnen.
Warum es sich so schwer anfühlt, obwohl es das nicht sein muss
Jetzt kommt der Teil den ich wirklich wichtig finde. Denn ich höre oft: Ich hätte ja gerne mehr Geld, aber ich weiß nicht wie. Und ich glaube dir. Wirklich.
Das Internet ist voll von Versprechen. Schnell reich werden. Passives Einkommen im Schlaf. 10.000 Euro in 30 Tagen. Und das meiste davon ist – offen gesagt – Müll. Es ist darauf ausgelegt, dir Hoffnung zu verkaufen ohne dir wirklich zu helfen.
Kein Wunder also, dass du skeptisch bist. Kein Wunder, dass du denkst: Das funktioniert sowieso nur für andere. Für mich nicht.
Aber hier ist die Wahrheit:
Es gibt echte Möglichkeiten. Sie sehen nur nicht so aus wie die aufgedonnerten Versprechen die dir ständig in der Timeline erscheinen. Sie erfordern Arbeit. Sie brauchen Zeit. Aber sie existieren. Und sie sind zugänglicher als je zuvor – mit dem Handy, von zu Hause, nebenbei.
→ Wie Frauen sich heute online ein nachhaltiges Nebeneinkommen aufbauen
Du darfst mehr wollen
Ich wünsche mir für dich, dass du diesen Artikel mit einem einzigen Gedanken verlässt:
Mehr zu wollen ist kein Zeichen von Gier. Es ist ein Zeichen von Selbstrespekt.
Du arbeitest hart. Du trägst Verantwortung. Du gibst jeden Tag. Und du verdienst ein Leben das sich nicht wie ständiger Mangel anfühlt.
Das erste was sich ändern muss ist nicht dein Konto. Es ist die innere Erlaubnis die du dir selbst gibst – laut zu sagen was du willst. Und dann einen Schritt in diese Richtung zu gehen.
Ich glaub an dich.
Tatjana ♛
Hat dich dieser Artikel berührt? Dann teile ihn mit einer Frau die ihn gerade braucht. Manchmal braucht man nur jemanden der einem zeigt dass mehr möglich ist.
Folge mir auf Social Media
