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Sommer ist Erntezeit: Wie Frauen sich jetzt ihr Nebeneinkommen aufbauen damit es im Herbst trägt
Es gibt zwei Arten den Sommer zu verbringen. Die eine fühlt sich schöner an. Die andere verändert dein Leben.
Von Tatjana Metzger · 5 Min. Lesezeit
Drei Bilder. Eines davon kennst du.
Bild eins. Es ist ein Dienstagmorgen. Dein Wecker geht um 6:15 Uhr. Du liegst kurz da, Augen noch zu, und spürst dieses Ziehen im Bauch. Dieses dumpfe, schwere Gefühl bevor der Tag überhaupt angefangen hat. Du musst. Nicht du willst. Du musst.
Du scrollst schnell durch dein Handy. Eine Frau in deinem Alter postet von ihrer Morgenterrasse irgendwo am Meer. Kaffee, Aussicht, keine Eile. Du tippst zwei Mal auf das Herz und legst das Handy weg. Irgendwie fühlt sich das Herz geben schwerer an als es aussieht.
Bild zwei. Es ist Freitagabend. Du hast die Woche überstanden. Aber von genossen kann keine Rede sein – eher überlebt. Deine Freundin schreibt ob du morgen Zeit hast. Du schaust auf dein Konto und dann auf die Rechnung die noch offen ist und tippst zurück: Nächstes Wochenende vielleicht?
Nicht weil du keine Zeit hast. Sondern weil das Geld knapp ist und du nicht schon wieder das Thema am Tisch haben willst.
Bild drei. Du bist auf einer Hochzeit. Dein Tischnachbar fragt was du so machst. Du erzählst. Er nickt höflich. Dann fragt er ob du das auch wirklich liebst. Du lächelst. Sagst ja. Aber in deinem Bauch macht sich kurz etwas bemerkbar das du schnell wieder wegschiebst.
Wenn sich eines dieser drei Bilder vertraut angefühlt hat, dann lies weiter.
Es gibt Frauen die genau da waren wo du gerade bist. Die diesen Dienstagmorgen kannten, das Nein zur Freundin, das Lächeln das nicht ganz echt war. Und die heute ein anderes Leben führen. Nicht weil sie Glück hatten, sondern weil sie einen Sommer nicht haben verstreichen lassen.
Warum gerade jetzt der entscheidende Moment ist
Bauern wissen es seit Jahrhunderten: Was im Frühling und Sommer gesät wird bestimmt was im Herbst auf dem Tisch steht. Man kann nicht im Oktober anfangen zu pflanzen und im November eine reiche Ernte erwarten.
Mit dem eigenen Leben ist es nicht anders.
Die Frauen die im Herbst anders dastehen – die sich im Oktober nicht mehr fragen ob das Geld reicht, die im November ihren ersten Verkauf gefeiert haben, die im Dezember das Jahr mit einem echten Lächeln abschließen – die haben nicht im Oktober angefangen. Die haben jetzt angefangen. Im Mai. Im Juni. Im Sommer.
Weil Aufbauen Zeit braucht. Weil Vertrauen Zeit braucht. Weil das System das für dich arbeitet erst wachsen muss bevor es trägt.
Die Frage ist nicht ob du anfangen solltest. Die Frage ist ob du es dir leisten kannst, noch einen Sommer verstreichen zu lassen.
Wie es sich angefühlt hat und wie es sich jetzt anfühlt
Ich rede nicht von einem fernen Traum. Ich rede von mir. Von vor nicht allzu langer Zeit.
Ich kannte diese Bilder. Alle drei. Den Dienstagmorgen mit dem Ziehen im Bauch. Das Nein sagen weil das Konto es mir nicht erlaubt hat. Das Lächeln das nicht ganz echt war.
Ich saß in einem Job den ich nicht hasste, aber auch nicht liebte. Ich funktionierte. Ich war pünktlich, zuverlässig, fleißig. Und trotzdem hatte ich dieses Gefühl dass mein Leben irgendwie an mir vorbei zieht. Dass ich die Hauptrolle spiele – aber jemand anderer das Drehbuch schreibt.
Und heute?
Heute wache ich auf ohne Wecker wenn es gut läuft.
Ich arbeite von zu Hause, von einem Café, von wo auch immer ich gerade bin. Ich habe bereits nach 3 Monaten fast 6.000 Euro Umsatz gefeiert. Nicht weil ich besonders talentiert bin. Sondern weil ich aufgehört habe zu warten und angefangen habe zu pflanzen.
Das Gefühl das ich morgens habe, ist nicht mehr dieses Ziehen. Es ist etwas das ich lange nicht kannte: Leichtigkeit.
Mal dir dieses Bild aus
Es ist Oktober. Die ersten Blätter fallen. Du sitzt an einem Samstagmorgen mit deinem Kaffee – kein Wecker hat dich geweckt, du bist einfach aufgewacht weil du ausgeschlafen bist.
Du öffnest dein Handy. Nicht weil du musst. Sondern weil du eine Benachrichtigung hörst. Eine Provision ist eingegangen. Während du geschlafen hast.
Du legst das Handy hin und schaust aus dem Fenster. Keine Schwere mehr im Bauch. Nur dieses ruhige, warme Gefühl: Ich habe das aufgebaut. Das gehört mir.
Deine Freundin schreibt. Wochenende, spontan, rausfahren? Und du schreibst zurück: Ja. Einfach ja.
Dieses Oktober-Bild ist möglich. Aber es entsteht nicht im Oktober. Es entsteht jetzt.
Was säen konkret bedeutet und warum es einfacher ist als du denkst
Säen bedeutet nicht alles auf einmal umzuwerfen. Es bedeutet einen ersten Schritt zu machen während das Leben weiterläuft.
Viele Frauen warten auf den perfekten Moment. Wenn die Kinder größer sind. Wenn die Arbeit ruhiger wird. Wenn irgendwann mehr Zeit ist. Aber dieser Moment kommt nicht. Das Leben wartet nicht darauf dass wir bereit sind.
Was ich gefunden habe ist ein System das genau dafür gebaut ist: Um nebenbei zu wachsen. Um neben dem Job zu starten. Um in kleinen Schritten etwas aufzubauen das im Herbst trägt.
Übrigens: Wer sich fragt warum eine zweite Einnahmequelle heute wichtiger ist als je zuvor – und was das konkret bedeutet – findet die Antwort hier:
→ Warum eine zweite Einkommensquelle heute keine Option mehr ist – sondern eine Notwendigkeit
Dieser Sommer kann der Anfang von etwas sein
Du musst nicht wissen wie alles funktioniert. Du musst nicht perfekt vorbereitet sein. Du musst nicht mal sicher sein dass es klappt.
Du musst nur neugierig genug sein um einen ersten Schritt zu machen. Alles andere zeigt sich.
Dieser Sommer geht so oder so vorbei. Die Frage ist nur: Was bleibt danach?
Ich glaub an dich.
Tatjana ♛
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