Der Alltag einer selbstständigen Unternehmerin

frau sitzt vor einem laptop

Online Business & Alltag

Wie ich meinen Alltag als Online-Unternehmerin strukturiere

Ich bekomme diese Frage ständig. Wie sieht dein Alltag eigentlich aus? Arbeitest du wirklich den ganzen Tag? Hier ist die ehrliche Antwort, ohne Beschönigung.

Von Tatjana Metzger  ·  4 Min. Lesezeit

Zuerst das was ich gelernt habe – auf die harte Tour

Als ich mit meinem Online Business angefangen habe dachte ich dass Freiheit bedeutet keinen fixen Tagesablauf mehr zu haben. Aufstehen wann man will, arbeiten wann man Lust hat, Pausen nehmen wenn es passt.

Das hat ungefähr drei Wochen gut funktioniert. Dann war ich chaotisch, unproduktiv und hatte das Gefühl ständig zu arbeiten ohne wirklich voranzukommen. Weil ohne Struktur verschwimmt alles. Die Arbeit hört nie auf wenn du kein Ende definierst.

Struktur ist nicht das Gegenteil von Freiheit, sie ist die Voraussetzung dafür.

Am Anfang arbeitest du mehr – aber nur am Anfang

Ich sage das ganz offen weil ich es wichtig finde ehrlich zu sein: In der Aufbauphase habe ich ähnlich viel gearbeitet wie in einem Vollzeitjob. Manchmal sogar mehr. Das ist normal und das ist auch okay so, denn du baust etwas auf das später für dich arbeitet.

Der entscheidende Unterschied zu einem normalen Job war dass ich in meinem eigenen Tempo gearbeitet habe, auf meine Weise, mit meinen Entscheidungen. Und ich wusste wofür ich es tue.

Je mehr ich aufgebaut habe, desto mehr lief automatisch. Heute gibt es Tage wo ich nur bis Mittag arbeite und trotzdem Provisionen reinkommen. Und manchmal arbeite ich gar nicht und das System läuft trotzdem weiter.

Das ist der Punkt auf den man hinarbeitet. Und er kommt schneller wenn man von Anfang an mit dem richtigen System und der richtigen Unterstützung startet.

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So sieht mein Tag heute aus – wenn er gut läuft

Das ist kein Idealfall sondern wie es meistens läuft. An schlechten Tagen sieht es anders aus – dazu gleich mehr.

arbeitsplatz mit pflanzen und laptop

07:30 – 08:30

Morgenroutine ohne Handy

Das ist die wichtigste Stunde des Tages und das Handy bleibt weg. Frühstück, Bewegung oder Spaziergang, manchmal ein paar Seiten lesen. Diese Stunde gehört mir. Sie setzt den Ton für alles was danach kommt. Ich habe lang gebraucht um zu verstehen dass ich produktiver bin wenn ich den Tag nicht sofort mit Nachrichten und Benachrichtigungen starte.

08:30 – 11:00

Die wichtigsten Aufgaben zuerst

Mein Kopf ist morgens am schärfsten. Deshalb erledige ich in diesem Block alles was Konzentration braucht: Texte schreiben, Strategie planen, neue Inhalte erstellen. Keine Meetings, keine Anrufe, keine Ablenkungen. Wer seinen besten Fokus für Emails verschwendet verschwendet seine beste Zeit.

11:00 – 12:00

Kommunikation und Admin

Jetzt erst schaue ich auf Nachrichten, beantworte Emails und erledige alles was schnell geht. Der Unterschied zu früher: Ich reagiere nicht mehr sofort auf alles. Ich entscheide wann ich kommuniziere – nicht die Benachrichtigung.

12:00 – 13:30

Mittagspause – wirklich

Ich esse nicht vor dem Bildschirm. Diese anderthalb Stunden sind echte Pause – Spaziergang, Kochen, manchmal einfach gar nichts tun. Das ist keine Zeitverschwendung. Nachmittags arbeite ich deutlich besser wenn ich mittags wirklich abgeschaltet habe.

13:30 – 16:00

Content, Pinterest und Wachstum

Nachmittags widme ich mich allem rund um Sichtbarkeit: Pinterest-Pins erstellen, Blogartikel fertigstellen, Instagram-Content vorbereiten. Das ist der Block wo mein Business nach außen wächst.

16:00

Feierabend – wirklich

Um 16 Uhr ist Schluss. Der Laptop klappt zu. Ich habe eine klare Grenze gezogen und ich halte sie ein. Denn ohne diese Grenze wird der Arbeitstag endlos.

Was ich nach einer Weile verstanden habe

Ein Online Business zu führen sieht nach außen oft leichter aus als es ist. Man sieht die Freiheit, aber nicht die Disziplin die dazu gehört.

Was wirklich den Unterschied macht zwischen denen die Ergebnisse sehen und denen die nach drei Monaten aufgeben, ist nicht Talent. Es ist Konsequenz im Kleinen. Täglich erscheinen, täglich produzieren, täglich sichtbar sein – auch an Tagen wo man keine Lust hat.

Und genau dafür braucht man ein System das einen hält. Nicht nur einen Plan, sondern jemanden oder etwas das einen am nächsten Morgen wieder aufstehen lässt und weitermacht.

Der größte Unterschied in meinem Alltag war nicht eine neue App oder eine bessere To-do-Liste. Es war ein System das mir von Anfang an gezeigt hat was ich wann tun muss und eine Community die mich dabei begleitet hat.

Was ich nicht zeige – aber jetzt sage

Ich habe auch Tage wo gar nichts funktioniert. Wo ich um elf Uhr noch im Pyjama sitze und auf den Bildschirm starre. Wo ich keine Ideen habe, keine Motivation und am liebsten einfach aufhören würde.

Das gehört dazu. Das ist kein Zeichen dass es nicht funktioniert, es ist ein Zeichen dass man ein Mensch ist.

Was mich an solchen Tagen weitermach3n lässt ist nicht Willenskraft. Es ist die Routine. Ich folge meiner Struktur auch wenn ich keine Lust habe. Und meistens kommt die Motivation nach ein paar Minuten Arbeit von selbst. 

frau steht vor einem see

Willst du dir diesen Alltag auch aufbauen?

Dieser Alltag ist nicht vom Himmel gefallen. Er war das Ergebnis von Aufbau, Fehlern, Anpassungen und einem System das mir von Anfang an den Weg gezeigt hat.

Wenn du dir fragst ob das auch für dich möglich ist, dann schau dir an wie andere Frauen diesen Weg gegangen sind. Nicht als Versprechen. Sondern als echten Einblick.

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Du musst nicht perfekt starten. Du musst nur starten.

Ich glaub an dich.

Tatjana ♛

Wie strukturierst du deinen Tag? Schreib mir auf Instagram – ich bin gespannt wie ihr das handhabt!

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